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Ärzteschaft

Kammer Westfalen-Lippe setzt auf Dialog mit dem Nachwuchs

Donnerstag, 14. Juni 2012

Münster – Neue Strategien, um Jungmediziner für ihre Aufgabe zu begeistern und an die Patientenversorgung zu binden, fordert die Ärztekammer Westfalen-Lippe. Deren Präsident Theodor Windhorst setzt dabei vor allem auf die Weiterbilder, denen eine besondere Verantwortung und eine Vorbildfunktion zukomme.

„Gedanken- und Meinungsaustausch sowie Wissenstransfer zwischen Jung und Alt sind wichtig. Im Dialog müssen vorhandene Zukunftsängste abgebaut und funktionierende Berufskonzepte entwickelt werden“, sagte er im Vorfeld des fünften Westfälischen Ärztetages in Münster, der sich morgen mit innovativen Arbeits- und Weiterbil­dungs­modellen zur Sicherung der ärztlichen Zukunft beschäftigt.

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Windhorst kritisierte, derzeit sei die Arbeit des Mediziners unter anderem durch wachsende Bürokratie und steigende Arbeitsverdichtung in Praxen und Kliniken belastet. Außerdem sei es für Ärzte schwer, Familie und Beruf zu vereinbaren.

Er forderte, die nachwachsende Ärztegeneration stärker als bisher bei der Regelung der ärztlichen Berufsausübung einzubeziehen. „Wir nehmen das ernst und kümmern uns darum. Beispielsweise in dem vom Kammervorstand erstmals eingesetzten Arbeitskreis ‚Junge Ärztinnen und Ärzte’ oder mit unserer Koordinierungsstelle Aus- und Weiterbildung“, betonte Windhorst. © hil/aerzteblatt.de

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