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Ärzteschaft

Kammer Bayern begrüßt Förderprogramm für flächendeckende Versorgung

Montag, 18. Juni 2012

München – Die Bayerische Landesärztekammer (BLÄK) hat ein Förderprogramm der Bayerischen Staatsregierung für die ärztliche Versorgung im ländlichen Raum begrüßt. „Angesichts des demografischen Wandels muss es uns allen ein besonderes Anliegen sein, schon jetzt die Weichen richtig zu stellen“, sagte der BLÄK-Präsident Max Kaplan.

Für die Förderung hatte das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Gesundheit (StMUG) in einem Nachtragshaushalt 4,5 Millionen Euro erhalten. Es will damit innovative medizinische Versorgungskonzepte sowie teamorientierter Projekte fördern, die Förderung der Niederlassung von Hausärzten auf dem Land unterstützen und ein Stipendienprogramm für Medizinstudierende finanzieren.

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Junge Ärzte entschieden sich immer seltener für eine Niederlassung außerhalb der Ballungszentren, sagte Kaplan. Daher sei es „absolut begrüßenswert“, dass das StMUG durch finanzielle Anreize die Entscheidung für eine Niederlassung als Arzt im ländlichen Raum fördere und die Praxisgründung erleichtere.

Kaplan betonte, dass es dabei wichtig sei, die Wünsche der nachfolgenden Ärztegeneration an die Gestaltung ihres Berufes ernst zu nehmen. Das Programm habe daher einen Förderschwerpunkt bei Ärztehäusern mit besonders familienfreundlichen Arbeitszeiten, Gemeinschaftspraxen mit fachärztlicher Satellitenpraxis und neuen Organisationsformen im Bereitschaftsdienst. © hil/aerzteblatt.de

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