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Wie Insekten­gift-Allergiker sicher durch den Sommer kommen

Dienstag, 19. Juni 2012

Berlin – Bundesweit reagieren rund drei Millionen Menschen mit einer Allergie auf die im Insektengift enthaltenen Enzyme. Schweren bis hin zu tödlichen Symptomen sind oft die Folge. Darauf hat die Europäische Stiftung für Allergieforschung (ECARF) hingewiesen.

Die Stiftung gibt Tipps für Allergiker, damit diese wohlbehalten durch den Sommer kommen:

  • Das Notfallset immer zur Hand haben.
  • Auf Wiesen nicht barfuß gehen.
  • Nach einem Stich den Stachel so schnell wie möglich ziehen und bei einer bekannten Insektengiftallergie unverzüglich einen Arzt aufsuchen.
  • Getränkedosen, Gläser und Flaschen im Freien abdecken oder nach Benutzung wieder verschließen.
  • Beim Aufenthalt im Freien Kleidung mit dezenten Farben tragen.
  • Auf stark parfümierte Kosmetika verzichten.

Bei rund 25 Prozent der Gestochenen zeige sich die Insektengiftallergie durch schmerz­hafte, visitenkartengroße und rötliche Schwellungen, die länger als 24 Stunden andauern. Schwellungen im Gesicht, Kribbelgefühl an Händen und Füssen bis hin zu Schwindel und Übelkeit seien weitere allergische Symptome, die schon wenige Sekunden nach einem Stich auftreten könnten.

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Rund vier Prozent der Bevölkerung reagieren laut ECARF systemisch auf einen Insektenstich. Sie entwickeln beispielsweise starke Schwellungen oder Hautausschlag im Gesicht, auch wenn sich die Einstichstelle am Bein befindet. © hil/aerzteblatt.de

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