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Fakultätentag kritisiert Unterfinanzierung der Universitätsmedizin

Mittwoch, 20. Juni 2012

Berlin – Die Universitätskliniken in Deutschland sind in vielen Bereichen unterfinanziert. Darauf hat der Medizinische Fakultätentag hingewiesen. „Der von der Universitäts­medizin betriebene Aufwand für die Aus- und Weiterbildung aber auch für den nachhaltigen wissenschaftlichen Fortschritt wird nicht ausreichend vergütet“, sagte dessen Präsident Heyo Kroemer.

Wichtige Fächer wie die Endokrinologie verschwänden seit Einführung der Fallpau­schalen aus dem stationären Spektrum, kritisierte er. Zu wenige Mittel hätten die Universitätskliniken außerdem für die Versorgung von schwerstkranken Patienten, komplizierten Krankheiten oder Epidemiefällen. Hier seien neue Finanzierungsmodelle gefordert. „Die Gesellschaft braucht gerade in Extrem- und Krisenfällen eine leistungsstarke Universitätsmedizin“, betonte Kroemer.

Auf dem vergangenen 73. Ordentlichen Medizinischen Fakultätentag in Göttingen betonten verschiedene Referenten neben der medizinischen auch die wirtschaftliche Bedeutung der Universitätsmedizin. So belegte Michael Albrecht, Medizinischer Vorstand des Universitätsklinikums Dresden, dass das Universitätsklinikum Dresden Einnahmen erwirtschaftet und Arbeitsplätze schafft, die als Nettowertschöpfung den Landes- und Investitionszuschuss übersteigen. Die Mittel der Länder für die Universitätsmedizin führen somit zu einem Wertzuwachs.

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http://www.mft-online.de/info-center/fakultaetentage  |  Vorträge Göttingen

© hil/aerzteblatt.de

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