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Ärzteschaft

KV Vereinigung Westfalen-Lippe rät zur rechtzeitigen Reiseschutzimpfung

Freitag, 22. Juni 2012

Dortmund – Die Kassenärztliche Vereinigung Westfalen Lippe (KVWL) und die Patienten­beratung Westfalen-Lippe haben im Vorfeld der beginnenden Sommerferien an die Versicherten appelliert, auf den passenden Impfschutz zu achten. Eine Reise sei zudem eine gute Gelegenheit, auch den Standard­impfschutz unter die Lupe zu nehmen.

„Jeder, der eine Reise geplant hat, sollte überprüfen, ob er noch über ausreichend Impfschutz verfügt“, sagte KVWL-Vorsitzender Wolfgang-Axel Dryden. Die Gefahr, eine Infektionskrankheit als Reisesouvenir mit nach Hause zu bringen, sei größer als viele Reisende vermuteten. Der KV zufolge werden je nach Reiseziel unterschiedliche Impfungen empfohlen.

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Wichtig sei, sich spätestens sechs Wochen vor Reiseantritt über den passenden Impfschutz und weitere Vorsorgemaßnahmen beim Arzt zu informieren. „Auch bei Reisen im Inland ist es wichtig, dass man über einen umfassenden Impfschutz verfügt“, erklärte Doris Dorsel, Leiterin der Patientenberatung Westfalen-Lippe. So bestehe vor allem in den südlichen und östlichen Bundesländern die Gefahr, sich bei einem Zeckenbiss mit FSME zu infizieren.

Laut KVWL müssen Patienten die Kosten für eine klassische Reiseschutzimpfung wie Hepatitis A und B, Cholera, Gelbfieber, Tollwut oder Typhus selber tragen. In den letzten Jahren hätten aber immer mehr gesetzliche Krankenkassen auch die Kosten für die Reiseschutzimpfungen übernommen. Da es sich bei der Reiseschutzimpfung zudem um eine Präventionsmaßnahme handele, fielen keine Praxisgebühren an. © hil/aerzteblatt.de

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