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Chronische Krankheiten bei Arbeitslosen häufiger

Montag, 25. Juni 2012

Berlin – Arbeitslose sind häufiger chronisch krank als Erwerbstätige. Sie leiden zum Beispiel häufiger unter Depressionen und Schlafproblemen. Sie nehmen im Vergleich zu beschäftigten Versicherten aber nur unterdurchschnittlich an primärpräventiven Kursen der Krankenkassen teil. Das berichtet die Bundesregierung in ihrer Antwort auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen und bezieht sich dabei auf Daten der gesetzlichen Krankenkassen und des Gesundheitssurveys des Robert Koch-Instituts.

Im Jahresmittel 2011 waren nach Angaben der Bundesagentur für Arbeit (BA) insgesamt 2.976.000 Menschen arbeitslos gemeldet, die Arbeitslosenquote betrug 7,1 Prozent. Eine Million davon war länger als zwölf Monate arbeitslos. Der Anteil Langzeitarbeitsloser an allen Arbeitslosen sei im Konjunkturaufschwung angestiegen, weil diejenigen zurückblieben, bei denen mehrere verschiedene Probleme verhinderten, dass sie wieder eine Arbeit fänden.

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Die Bundesregierung wies darauf hin, dass das Bundesministerium für Gesundheit derzeit eine Präventionsstrategie erarbeite, die möglichst alle Versicherten und Altersgruppen erreichen soll. Diese Präventionsstrategie soll auch Arbeitslose und von Arbeitslosigkeit Bedrohte stärker berücksichtigen. © hil/aerzteblatt.de

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