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Ärzteschaft

Kampagne gegen Praxisgebühr in Baden-Württemberg

Dienstag, 26. Juni 2012

Stuttgart – Eine Kampagne zur Abschaffung der Praxisgebühr hat die Kassenärztliche Vereinigung Baden-Württemberg (KVBW) gestartet. „Die Praxisgebühr hat sich unbestritten nicht bewährt. Sie schafft in den Praxen hohe Bürokratie und ist für die Patienten ein Ärgernis ohnegleichen“, sagte der KV-Vorsitzende Norbert Metke.

Außerdem stehe der Ertrag aus den Einnahmen in keinem Verhältnis zu dem Aufwand, der für die Verwaltung in den Praxen, den Kassenärztlichen Vereinigungen und den Krankenkassen entstehe. „Daher gehört die Praxisgebühr abgeschafft“, so Metke.

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Die KV hat gegen die Gebühr die Website www.praxisgebuehr-abschaffen.de mit Informationen zum Thema geschaltet. Außerdem können alle Gegner hier gegen die Gebühr stimmen. Eine Unterstützung könnte der Politik zeigen, wie breit der Konsens gegen die Gebühr ist.

Metke verwies auf aktuelle Umfragen, wonach sich der Aufwand für Bürokratie in den Praxen auf durchschnittlich rund acht Stunden pro Woche summiere. „Das ist Zeit, die den Ärzten für die Behandlung der Patienten fehlt“, sagte der KV-Chef. © hil/aerzteblatt.de

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Kommentare

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Avatar #93082
Narkoleptiker
am Freitag, 6. Juli 2012, 23:11

Eigenbeteiligung?

Eigenbeteiligung? Seit wann zahlen die GKV-Patienten keine Versicherungsbeiträge?
Avatar #625311
L.A.
am Donnerstag, 28. Juni 2012, 15:01

Praxisgebühr an den Arzt !

Eigenbeteiligung ist richtig !
Der Fehler bei der Praxisgebühr ist nur, dass sie an die Kasse weitergeleitet werden muss.
Mein Vorschlag: Jeder Arztkontakt 10 Euro bar an den Arzt! (plus Härtefallregelung)
LNS
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