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Atemwegserkrankungen in der Öffentlichkeit vielfach unbekannt

Mittwoch, 27. Juni 2012

Bad Lippspringe – Das Interesse an Atemwegserkrankungen ist in der Öffentlichkeit „besorgniserregend gering“. Darauf weist das Forum of International Respiratory Societies (FIRS) anlässlich des heutigen 15. Deutschen Lungentages und Weltspirometrietages hin.

Laut einer Bevölkerungsbefragung der FIRS fürchtet sich die Bevölkerung mehr vor Krebs, Herzkrankheiten und Schlaganfällen als vor Atemwegserkrankungen. Diese Todesursachen hätten jedoch in den letzten drei Jahrzehnten abgenommen, während Todesfälle durch eine COPD (Chronic Obstructive Pulmonary Disease, chronisch obstruktive Lungenerkrankung) sich im gleichen Zeitraum verdoppelt hätten.

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„Chronische Lungenkrankheiten sind ein wesentliches Gesundheitsproblem, aber […]ihre Auswirkungen werden immer noch unterschätzt“, sagte Klaus Rabe, Vorsitzender von FIRS und Präsident der European Respiratory Society. Auch die Möglichkeiten der Vorbeugung würden dabei meist unterschätzt.

Der Weltspirometrietag wird von der Initiative „Deutscher Lungentag“ unterstützt. Im Rahmen des 15. Deutschen Lungentages finden vom 27. bis 30. Juni mehr als 80 über das gesamte Bundesgebiet verteilte Informationsveranstaltungen statt. Bei den meisten dieser Veranstaltungen werden Lungenfunktionstests angeboten.

Mit dem jährlich wiederkehrenden „Deutschen Lungentag“ wollen die Veranstalter über die Möglichkeiten der Vorbeugung, Diagnose und Therapie von Atemwegserkrankungen aufklären.

© hil/aerzteblatt.de

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