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Ärzteschaft

KV Niedersachsen gegen weitere Tests der elektronischen Gesundheitskarte

Donnerstag, 28. Juni 2012

Hannover – Gegen weitere Tests der elektronischen Gesundheitskarte (eGK) wehrt sich die Ver­tre­ter­ver­samm­lung der Kassenärztlichen Vereinigung (KV) Niedersachsen. „Die Mitglieder der Ver­tre­ter­ver­samm­lung der KV sehen vor dem Hintergrund der einhelligen Ablehnung des Online-Versichertenstammdaten-Managements (Online-VSDM) durch die vertragsärztliche Selbstverwaltung auf Bundesebene und in den Ländern keine Grundlage für Tests mit dem Ziel einer Einführung in den Praxen und lehnen solche Tests deshalb im Bereich Niedersachsen als kontraproduktiv ab“, heißt es in einem Beschluss der Delegierten.

Hauptkritikpunkt der niedersächsischen Ver­tre­ter­ver­samm­lung ist dabei die weiter zunehmende Bürokratie in den Praxen. Das sogenannte Versichertenstammdaten-Management über die eGK sei eigentlich eine Aufgabe der Krankenkassen, die jetzt in die Praxen verlagert würde.

Die KV-Vertreter lehnen dies „wegen der unerträglichen Behinderung der Patientenversorgung ab“. Um weiter engagierten Nachwuchs für den Beruf des niedergelassenen Arztes zu sichern, können wir keine weiteren unproduktiven Bürokratieelemente im Zentrum der Patientenversorgung dulden“, betonte der stellvertretende Vorstandsvorsitzende der KV, Jörg Berling. © hil/aerzteblatt.de

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