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Neues Operationsverfahren bei Lungenkrebs in Frankfurt etabliert

Montag, 2. Juli 2012

Frankfurt – Ein neues Operationsverfahren zur Behandlung von Lungenkrebs haben Ärzte des Schwerpunkts Thoraxchirurgie der Klinik für Thorax-, Herz- und Thorakale Gefäßchirurgie in Frankfurt etabliert. Es handelt sich dabei um eine minimalinvasive Lobektomie, also die Freilegung und Entfernung großer Gewebelappen durch kleinstmögliche Zugänge im Oberkörper.

Nach Auskunft der Frankfurter Operateure dauerte die Entwicklung rund zwölf Jahre. Der Durchbruch kam 2011 mit der sogenannten Da-Vinci-Methode. Die Entwicklungsphase sei nun abgeschlossen, so dass das Verfahren in die reguläre Anwendung gehe. Es kann derzeit in Frankfurt schon rund 35 Patienten im Jahr zur Verfügung stehen.

„Im Vergleich zu den herkömmlichen endoskopischen Operationen bietet das Da-Vinci-System dem Patienten den Vorteil, noch schonender und sicherer das Ziel einer kompletten Tumorfreiheit zu erreichen“, sagte Peter Kleine, Operateur und Leiter des Schwerpunkts Thoraxchirurgie der Klinik für Thorax-, Herz- und Thorakale Gefäßchirurgie.

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Er betonte, die Patienten erholten sich von dem Da-Vinci-Eingriff im Vergleich zu einer konventionellen Methode schneller und schmerzfreier. Sie könnten in der Regel schon am Tag nach der Operation aufstehen und sich frei auf der Station bewegen. © hil/aerzteblatt.de

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