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Uniklinikum Gießen/Marburg fordert Klarheit

Montag, 2. Juli 2012

Gießen/Marburg – Nach der gescheiterten Übernahme der Rhön Klinikum AG durch den Gesundheitskonzern Fresenius haben die Präsidien der Universitätskliniken in Gießen und Marburg baldige Klarheit gefordert. „Die Justus-Liebig-Universität Gießen (JLU) und die Philipps-Universität Marburg (UMR) nehmen zur Kenntnis, dass es mit der gescheiterten Übernahme zunächst keinen Eigentümerwechsel beim Universitätsklinikum Gießen und Marburg (UKGM) geben wird“, heißt es in einer ersten Stellungnahme aus den beiden Präsidien. Die Universitätskliniken würden also vorerst Teil der Rhön Klinikum AG bleiben. Bei einer Übernahme von Rhön hätte das Land Hessen das UKGM möglicherweise wieder übernehmen können.

In der jetzigen Situation gelte es alle Optionen zu prüfen, um schnell klare und berechenbare Verhältnisse für das UKGM herbeizuführen. „Die Universitätsmedizin in Mittelhessen braucht Stabilität, wenn sie weiterhin erfolgreich in Forschung und Lehre sein will“, betonten Joybrato Mukherjee, Präsident der Justus-Liebig-Universität Gießen, und Katharina Krause, Präsidentin der Philipps-Universität Marburg.

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Beide begrüßten, dass die Ministerin für Wissenschaft und Kunst, Eva Kühne-Hörmann (CDU), Gespräche zur Zukunft des UKGM angekündigt habe.

© hil/aerzteblatt.de

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