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Änderung des Medizinstudiums: Es fehlen noch Ressourcen

Montag, 2. Juli 2012

Berlin – Der Medizinische Fakultätentag (MFT) rechnet innerhalb der nächsten Wochen mit der Verkündung der Rechtsverordnung, welche die neue Approbationsordnung in Kraft setzt.

Die Änderungen beziehen sich unter anderem auf das Praktische Jahr (PJ), dass Studierende künftig leichter an anderen Universitätskliniken oder Lehrkrankenhäusern belegen können. Das Hammerexamen entfällt und die Allgemeinmedizin wird gestärkt.

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„Die Änderungen steigern die inhaltlichen und formalen Auflagen für das Studium weiter, so wird unter anderem ein neuer Querschnittsbereich Schmerzmedizin eingeführt“, sagte der Präsident des MFT, Heyo Kroemer. Künftig gebe es 14 Querschnittbereiche, das Blockpraktikum in der Allgemeinmedizin werde doppelt so lang wie bisher und eine Famulatur in der hausärztlichen Versorgung sei künftig Pflicht.

„Die Medizinischen Fakultäten haben bereits begonnen, die nötigen Umsetzungs­maßnahmen vorzubereiten“, betonte Kroemer. Allerdings fehlten noch die erforderlichen staatlichen Ressourcen für die neuen Aufgaben. „Wir setzen hier auf mehr Unterstützung und darauf, dass sich Bund und Länder auf die fehlenden Übergangsregelungen für Studierende einigen“, appellierte der MFT-Präsident an die Politik.hil © hil/aerzteblatt.de

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