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Politik

Bahr will Ärzte zu Vorsorge­untersuchungen in die Schulen schicken

Dienstag, 3. Juli 2012

­Hannover – Bun­des­ge­sund­heits­mi­nis­ter Daniel Bahr plant, Ärzte zu Vorsorge­unter­suchungen von Kindern in die Schulen zu schicken. „Die sehr guten Erfahrungen bei den Vorbeugeuntersuchungen zur Zahngesundheit von Schulkindern sind Anlass, auch weitere Vorbeugeuntersuchungen in Schulen zu prüfen”, sagte der FDP-Politiker der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung vom Dienstag. Der Minister kündigte ent­sprech­ende Gespräche mit den Ländern an.

Der Spitzenverband der gesetzlichen Krankenkassen (GKV) begrüßte einen Ausbau der Früherkennung in den Schulen. „Damit kommt die öffentliche Hand ihrer Verpflichtung, im Rahmen der Prävention einen eigenen Anteil zu leisten, besser nach als heute”, sagte der Sprecher des GKV-Spitzenverbandes, Florian Lanz, dem Blatt. © dapd/aerzteblatt.de

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Bracharz
am Dienstag, 3. Juli 2012, 22:34

Vorsogeuntersuchungen in Schulen

Revolutionär!! In Bayern haben die Gesundheitsämter alle Schüler der 5. Klassen untersucht - bis man das Ganze abgeschafft hat - kein Bedarf mehr, es gibt doch genügend Kinderärzte. Ob die Eltern mit ihren Kinder da auch hingehen, das hat keinen interesseiert. Hauptsache Kosten gespart, koste es unterm Strich was wolle. Der öffentliche Gesundheitsdienst hat in Bayern keine Lobby - und die ausgedünnten Mann-/Frauschaft soll dann noch Sonderwünsche von Ministerium und Landesamt (LGL), die sich gern wissenschaftlich up to date präsentieren wollen, erfüllen.
So dümpeln wir halt weiter vor uns hin, mal schauen wie lange noch und wohin.
Amtsarzt
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