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Mangelnde Standards behindern Versorgungsforschung

Dienstag, 3. Juli 2012

Berlin – Eine mangelnde Standardisierung von Daten und Prozessen behindert die Versorgungsforschung in Deutschland. „Ohne eine Standardisierung der medizinischen Dokumentation in der Krankenversorgung wird Versorgungsforschung nicht möglich sein“, sagte der Geschäftsführer der TMF - Technologie- und Methodenplattform für die vernetzte medizinische Forschung, Sebastian Semler, auf der Messe Telemed 2012 in Berlin.

Viele Hürden und Grauzonen ergäben sich außerdem durch die vielfältige nationale und europäische Gesetzgebung zum Datenschutz. Welche Perspektive das GKV-Versor­gungsstrukturgesetz für die Versorgungsforschung und die Telemedizin bietet, lässt sich nach Auffassung verschiedener Experten auf der Telemed 2012 noch nicht abschließend beurteilen. Das Gesetz sieht vor, Krankenkassendaten einfacher für die Versorgungs­forschung zugänglich zu machen.

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Im Gegensatz zu diesen Problemen betonte der Parlamentarische Staatssekretär bei der Bundesministerin für Bildung und Forschung, Helge Braun, eine effiziente Versorgungs­forschung sei einer der Schlüssel für die Gesundheitsversorgung von morgen.

„In Zeiten, in denen das Thema Staatsverschuldung in Europa eine wichtige Rolle spielt, müssen auch im Gesundheitswesen Wirtschaftlichkeitsreserven ausgeschöpft werden, insbeson­dere durch die Bekämpfung von Über-, Unter- und Fehlversorgung“, sagte er. Das Ziel sei eine qualitativ hochwertige, aber bezahlbare Gesundheitsversorgung. © hil/aerzteblatt.de

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