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Norddeutscher Forschungsverbund gegen neue Infektionen

Mittwoch, 4. Juli 2012

Hamburg/Lübeck – Ein Forschungsverbund in Norddeutschland wird sich unter dem Dach des neugegründeten Deutschen Zentrums für Infektionsforschung (DZIF) dem Thema „Neu auftretende Infektionen“ („Emerging Infections“) widmen. Dem Verbund gehören die Universität Hamburg, das Universitätsklinikums Hamburg- Eppendorf, die Universität zu Lübeck sowie die Leibniz-Institute Bernhard-Nocht-Institut, Forschungszentrum Borstel und Heinrich-Pette-Institut an.

Die Förderung der Forschungsarbeit soll in den nächsten Jahren schrittweise ansteigen und 2015 rund drei Millionen Euro Jährlich betragen. „Dies ist für uns alle ein großer Erfolg, der einmal mehr zeigt, dass die Qualität unserer Infektionsforschung national hochkompetitiv und international anerkannt ist“, sagte der Sprecher Rolf Horstmann, Vorstandsvorsitzender des Bernhard-Nocht-Instituts.

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Er betonte, eine besondere Stärke des Verbundes sei die Interdisziplinarität: Das Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) richte eine Professur für klinische Studien ein, die bei Krisen wie dem EHEC-Ausbruch bundesweit Kliniken unterstützen soll und gemeinsam mit der Infektionsepidemiologie des Bernhard-Nocht-Instituts Krankheitsausbrüche und neue Krankheitserreger in den Tropen untersuchen soll.

Im Bernhard-Nocht-Institut entstehe darüber hinaus eine Professur zur Untersuchung der Übertragbarkeit tropischer Viren durch einheimische Insekten. im Heinrich- Pette-Institut und UKE widme sich ein Projekt der Identifizierung neuer Viren durch DNA-Analysen, in der Universität zu Lübeck ein Projekt zur Entwicklung eines Breitspektrum-Antibiotikums gegen Viren, und im Fachbereich Chemie der Universität Hamburg werde die chemische Synthese von Antibiotika durch Einrichtung einer Professur gestärkt. © hil/aerzteblatt.de

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