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Neuer Forschungsverbund zur Tuberkulose

Donnerstag, 5. Juli 2012

Berlin – Neue Medikamente gegen eine Tuberkulose-Infektion soll ein Verbund aus sieben Pharmafirmen, vier akademischen Forschungseinrichtungen und der Bill and Melinda Gates Foundation entwickeln. Darauf hat der Verband Forschenden Arznei­mittel­hersteller (vfa) heute hingewiesen.

Die Beteiligten wollen ihre bisherigen Erfahrungen mit dem Tuberkulose-Erreger und ihre Ressourcen zur Wirkstofferfindung bündeln, um schneller neue Medikamente zu entwickeln. An der Zusammenarbeit beteiligen sich die Unternehmen AstraZeneca, Abbott, Bayer, Eli Lilly, GlaxoSmithKline, MSD und Sanofi. Mehrere davon sind bereits in anderen Projekten für neue Tuberkulose-Mittel engagiert. Bayer und Sanofi werden Teile ihrer sogenannten Substanzbibliotheken einbringen.

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Darin werden Millionen von Substanzen unterschiedlichster Molekülstruktur gelagert. Sollte eine dieser Verbindungen gegen Tuberkulose-Bakterien Wirkung zeigen, werden Forscher sie weiterentwickeln. Die einzelnen Firmen können sie dann ohne Ansprüche auf Marktexklusivität zu Medikamenten weiterentwickeln und vertreiben.

Der vfa weist darauf hin, dass Arzneimittelhersteller im Augenblick neun neue Medikamente in klinischen Studien erproben. Dennoch fehlten weitere vor allem schnell wirksame Wirkstoffen. Ziel der Initiative sei daher, binnen fünf Jahren fünf neue Tuberkulose-Medikamente bis zu den vorklinischen Tests zu bringen. © hil/aerzteblatt.de

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