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DFG betont zentrale Rolle der Universitäten bei der Forschung

Freitag, 6. Juli 2012

Berlin – Die Universitäten müssen auch künftig im Mittelpunkt des deutschen Wissenschaftssystems stehen. Das hat die Deutsche Forschungsgemeinschaft DFG betont. „Was immer in den kommenden Monaten an neuen Rahmenbedingungen, Kooperationsformen und Finanzierungsmodellen diskutiert werden wird: Den Universi­täten gebührt dabei der Fahrersitz und das Steuerrad neuer Kooperationen“, sagte der DFG-Präsident Matthias Kleiner gestern in Berlin.

Davor benötigten sie aber mehr Geld. Notwendig sei vor allem eine „bessere Balance zwischen grundfinanzierter und drittmittelfinanzierter Wissenschaft, Forschung und Lehre“, so der DFG-Präsident. Wichtig sei dazu, dass sich der Bund stärker in die Finanzierung einbringe.

Die DFG unterstütze daher den Vorstoß von Bun­des­for­schungs­minis­terin Anette Schavan (CDU) für eine Änderung des Grundgesetzes, die Voraussetzung für ein solches direktes Engagement des Bundes sei. „Dieser sollte nach einer Grund­gesetzänderung Projekte und Einrichtungen an Hochschulen fördern können“, sagte der DFG-Präsident. Ebenso notwendig sei jedoch, die Länder in die Lage zu versetzen, ihren verfassungsgemäßen Aufgaben zur Finanzierung der Hochschulen nachzukommen.

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Mit Blick auf die Finanzierung des Wissenschaftssystems begrüßte der DFG-Präsident die jüngsten Finanzbeschlüsse der Gemeinsamen Wissenschaftskonferenz (GWK) von Bund und Ländern. Durch sie stünden der DFG im kommenden Jahr insgesamt rund 2,7 Milliarden Euro zur Verfügung. „Das ist ein starkes Signal dafür, welch hohe Priorität Wissenschaft und Forschung und ihre Förderung für die Politik haben“, sagte Kleiner. © hil/aerzteblatt.de

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