NewsÄrzteschaftPositivliste für hessische Apotheken vereinbart
Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...

Ärzteschaft

Positivliste für hessische Apotheken vereinbart

Freitag, 6. Juli 2012

Frankfurt – Die Deutschen Palliativstiftung, das Hessische Sozialministerium, die Landesapothekerkammer Hessen und die Lan­des­ärz­te­kam­mer Hessen (LÄKH) haben eine Positivliste für hessische Apotheken vereinbart. Ziel ist es, dass alle hessischen Apotheken zukünftig die wichtigsten Medikamente für die ambulante Palliativversorgung vorrätig haben.

„Engpässe in der Versorgung Schwerstkranker sollten auch zuhause nicht auftreten“, so der LÄKH-Präsident Gottfried von Knoblauch zu Hatzbach. Die gemeinsame hessische Initiative ermögliche daher große Fortschritte bei der Versorgung ambulanter Palliativ­patienten.

So enthält die vereinbarte Positivliste wichtige Medikamente für die ambulante Palliativversorgung schwerstkranker und sterbender Patienten, die alle hessischen Apotheken vorhalten sollen. Sie konkretisiert der LÄKH zufolge zudem die am 12. Juni in Kraft getretene vierte Verordnung zur Änderung der Apothekenbetriebsordnung (ApBetrO).

Anzeige

Demnach müssen Apotheken künftig Betäubungsmittel zum Schlucken oder Spritzen vorrätig halten. Zudem sollen sie andere Betäubungsmittel – Opioide als Nasenspray oder mundlösliche Tabletten und als Pflaster – kurzfristig beschaffen können. Im Notfall sollen aber auch Ärzte ambulanten Palliativpatienten zur Überbrückung bestimmte Bestäubungsmittel überlassen dürfen, um so die Lücke zwischen der Verschreibung und der Auslieferung von Betäubungsmitteln abzudecken. © hil/aerzteblatt.de

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

LNS

Nachrichten zum Thema

3. Dezember 2020
München – Bayern will die Versorgung sterbender Menschen weiter verbessern. Darauf hat Bayerns Gesundheits- und Pflegeministerin Melanie Huml (CSU) gestern hingewiesen. Demnach sollen die derzeit
Bayern investiert in Hospizversorgung
30. November 2020
Berlin – Apotheker warnen vor Lieferengpässen bei rezeptpflichtigen Arzneimitteln in Deutschland. Im ersten Halbjahr sei die Zahl der nicht verfügbaren Mittel, die Krankenkassen per Rabattvertrag für
Apotheker warnen vor Lieferengpässen bei Arzneimitteln
23. November 2020
Kassel – Vor einer fehlgeleiteten Debatte über Selbsttötungen warnen derzeit 17 Suizidforscher und Palliativmediziner in Deutschland. In einem vorgestern veröffentlichten Schreiben an den Autor
Mediziner warnen vor fehlgeleiteter Debatte über Suizidhilfe
18. November 2020
Seattle – Der weltgrößte Onlinehändler Amazon steigt in den Arzneimittelmarkt an. Über den vorerst nur in den USA verfügbaren Dienst „Amazon Pharmacy“ können Kunden nun verschreibungspflichtige
Amazon steigt in Arzneimittelversand ein
18. November 2020
Berlin – Die Zahl der Apotheken in Deutschland ist weiter gesunken. Ende September gab es noch 18.854 Apotheken, wie aus neuen Daten der Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände (ABDA)
Zahl der Apotheken sinkt weiter
3. November 2020
Düsseldorf – Rund 4.000 Gläubiger haben im Zusammenhang mit der Insolvenz des Abrechnungsdienstleisters für Apotheken AvP Forderungen von 600 Millionen Euro angemeldet. Das berichtet heute das
AvP-Insolvenz löst Forderungen von 600 Millionen Euro aus
30. Oktober 2020
Berlin – Versandapotheken dürfen gesetzlich Versicherten künftig keine Rabatte mehr auf rezeptpflichtige Arzneimittel gewähren. Dies legt das Gesetz zur Stärkung der Vor-Ort-Apotheken fest, das mit
LNS LNS

Fachgebiet

Stellenangebote

    Anzeige

    Weitere...

    Aktuelle Kommentare

    Archiv

    NEWSLETTER