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Ärzte sollen Patienten für Hausarztverträge in Bayern gewinnen

Montag, 9. Juli 2012

München – Die Hausärzte in Bayern sollen ihre Patienten ermuntern, sich in einen Hausarztvertrag einzuschreiben. Dazu hat der Bayerische Hausärzteverband (BHÄV) seine Mitglieder aufgerufen. Das sei nicht nur wegen des festen Honorars in Euro und Cent wichtig. „Eine hohe Einschreibequote von Hausärzten und Versicherten ist vor allem wichtig, um unsere hausärztliche Vertrags- und Tarifautonomie auf Dauer zu sichern und dem hausärztlichen Nachwuchs eine Perspektive zu bieten“, so der BHÄV.

Seit Anfang Juli 2012 bieten fast alle gesetzlichen Krankenkassen in Bayern ihren Versicherten Verträge zur Hausarztzentrierten Versorgung (HzV) an. Je nach Vertrag nehmen bis zu 80 Prozent der BHÄV-Hausärzte daran teil.

Der Verband wies darauf hin, dass die AOK Bayern mit Hausärzten Praxisgespräche zum Einweisungsmanagement führen wolle. Diese Besuche seien nicht mit dem BHÄV abgestimmt und stünden in keinem Zusammenhang mit dem HzV-Vertrag.

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Die AOK Bayern hatte gegen den Schiedsspruch zum Hausarztvertrag Klage beim Sozialgericht München eingereicht. Der BHÄV wies erneut darauf hin, dass diese Klage keine aufschiebende Wirkung habe und der Hausarztvertrag uneingeschränkt gültig sei. © hil/aerzteblatt.de

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