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Gefährliche Hirnhautentzündung auf dem Rückzug

Donnerstag, 12. Juli 2012

Hamburg – In Deutschland gibt es immer weniger Hirnhautentzündungen durch Meningokokken. Nach Angaben der Techniker Krankenkasse (TK) erkrankten in Deutschland 2005 629 Menschen an der Meningokokken-Meningitis. 2011 gab es nur noch 370 Fälle. Das entspricht einem Rückgang von 41 Prozent.

Die Meningokokken-Meningitis wird durch Tröpfcheninfektion übertragen und tritt überwiegend bei Kleinkindern und Jugendlichen auf. Die typischen Symptome sind hohes Fieber, Rückenschmerzen, Bronchitis und Nackensteife.

„Der Patient muss umgehend im Krankenhaus mit Antibiotika behandelt werden, damit es nicht zu schweren Komplikationen wie Hirnschäden und Lähmungen kommt“, sagte Thomas Widmann, Arzneimittelexperte bei der TK.

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Die Kasse registriert den Rückgang der Erkrankung, seitdem Babys und Kleinkinder regelhaft gegen Meningokokken geimpft werden. Seit 2006 übernehmen alle gesetzlichen Krankenkassen die Impfkosten für Kinder im zweiten Lebensjahr. © hil/aerzteblatt.de

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