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Ärzteschaft

Ärztemangel auch in Baden-Württemberg

Dienstag, 17. Juli 2012

Stuttgart – In Baden-Württemberg finden viele Haus- und Fachärzte kaum Nachfolger. Klinikstellen in ländlichen Gebieten, aber auch in Großstädten können häufig nicht mehr besetzt werden. Das sagte der Präsident der Landesärztekammer, Ulrich Clever, im Vorfeld des Baden-Württembergischen Ärztetags am kommenden Samstag.

Dabei seien aufgrund der demografischen Entwicklung der Bevölkerung und der damit einhergehenden Wandlung des Erkrankungsspektrums künftig sogar mehr Ärzte notwendig als bisher. Auch der medizinische Fortschritt bedeute einen höheren Behandlungsaufwand und steigere den Bedarf an Ärzten.

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Clever betonte, zwölf Prozent der Absolventen arbeiteten nicht kurativ, sondern in anderen Berufsfeldern. Zudem seien von 2001 bis 2011 knapp 3.000 Ärzte aus Baden-Württemberg ins Ausland abgewandert, vor allem in die Schweiz, die USA, nach Österreich und Großbritannien.

Zudem führe der wachsende Frauenanteil unter den Medizinern zu weniger Vollzeitstellen, da Frauen sich oft intensiver familiären Aufgaben widmeten. „Dies alles führt dazu, dass unser Gesundheitswesen zunehmend von der Anwerbung ausländischer Ärzte abhängig wird“, warnte Clever. © hil/aerzteblatt.de

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