NewsÄrzteschaftÄZQ informiert über Gesundheits­informationen aus dem Internet
Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...

Ärzteschaft

ÄZQ informiert über Gesundheits­informationen aus dem Internet

Mittwoch, 18. Juli 2012

Berlin – Das Ärztliche Zentrum für Qualität in der Medizin (ÄZQ) hat Tipps zusammengestellt, um Gesundheitsinformationen im Internet besser zu beurteilen. „Mehr als eine halbe Million medizinische Internetseiten gibt es allein in Deutschland. Nicht alle davon bieten ausgewogene und richtige Informationen“, heißt es darin.

zum Thema

Folgende Punkte geben laut den ÄQZ-Autoren den Lesern einen Anhalt dafür, ob der Anbieter einer Internetseite vertrauenswürdig ist:

Anzeige
  • Informationen für Patienten sollten unentgeltlich und ohne Anmeldung oder Passwort zugänglich sein.
  • Die Leser sollten leicht feststellen können, wer für die Seite verantwortlich ist und wie sie sich finanziert.
  • Werbung muss klar gekennzeichnet sein. Die Leser sollten diese gut vom Inhalt unterscheiden können.
  • Alle Texte müssen das Datum der Veröffentlichung oder der letzten Aktualisierung enthalten.
  • Der Anbieter sollte offen legen, wie er mit den Daten der Benutzer umgeht.
  • Der Anbieter sollte klarstellen, dass sein Angebot bei ernsten Beschwerden keinen Arztbesuch ersetzt.

Ärzte können die Informationen ausdrucken und in der Praxis auslegen. © hil/aerzteblatt.de

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

Avatar #110884
mhaegele
am Freitag, 20. Juli 2012, 17:21

Theoretisch und praxisfern

Das Infoblatt der ÄZQ ist recht theoretisch und praxisfern (und was den Passus zu afgis angeht inhaltlich falsch) und hat für den Normalbürger wenig handfeste Tipps, die ihm beim Betrachten und Leser einer Webseite weiterhelfen: Zum Thema "Ist der Inhalt richtig?" steht da beispielsweise "...Der Text ist übersichtlich aufgebaut und Sie verstehen ihn. Fachbegriffe sind erklärt..." Das hat für mich nichts mit inhaltlicher Richtigkeit zu tun. Auch wirklich neue Inhalte bringt das Papier gegenüber anderen Leitfäden dieser Art nicht.
Deshalb haben wir uns beim IQTG (Institut für Qualität und Transparenz von Gesundheitsinformationen) bemüht eine praxisnahere Version als guten Ersatz (oder Ergänzung) zu schreiben. Diese finden Sie hier:
http://www.iqtg.de/cms/index.asp?inst=iqtg&snr=8957
Mit freundlichen Grüssen
Dr. Michael Hägele, IQTG
LNS

Nachrichten zum Thema

9. Dezember 2019
Berlin – Das Ärztliche Zentrum für Qualität in der Medizin (ÄZQ) hat eine neue Patienteninformation zur Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung (ADHS) veröffentlicht. Unter dem Titel „Einfach
Neue Patienteninformation zu ADHS
19. November 2019
Bergisch Gladbach – Das Deutsche Netzwerk Gesundheitskompetenz (DNGK) hat ein Positionspapier zur Organisationalen Gesundheitskompetenz in Einrichtungen der Gesundheitsversorgung vorgelegt. Damit will
Organisationale Gesundheitskompetenz in den Fokus rücken
18. November 2019
Berlin – Die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) und der Verband der Ersatzkassen (vdek) stellen Ärzten und Patienten anlässlich des Europäischen Antibiotikatages am 18. November
KBV und Ersatzkassen informieren über rationalen Antibiotikaeinsatz
14. November 2019
Berlin – Onkologische Patienten suchen häufig über Jahre viele verschiedene Ärzte und Krankenhäuser auf. Doch da es im deutschen Gesundheitswesen keine durchgehende und transparente Dokumentation der
Onkologische Patienten brauchen Transparenz und einen Lotsen
5. November 2019
Berlin – Die Patientenbeauftragte der Bundesregierung, Claudia Schmidtke, befürwortet weiterhin die Einführung von Patientenlotsen im Gesundheitswesen. Derzeit werden Patientenlotsen in verschiedenen
Diskussion über Aufnahme von Patientenlotsen ins Sozialgesetzbuch
1. November 2019
Heidelberg – Bürger und Patienten sollten mehr Informationen über klinische Studien und die daraus gewonnenen Erkenntnisse erhalten. Das fordert Richard Schlenk, Leiter der Studienzentrale am
Tumorzentrum fordert mehr Informationen über klinische Studien
17. Oktober 2019
Berlin – In der vom Bun­des­for­schungs­minis­terium (BMBF) initiierten Medizininformatik-Initiative (MII) arbeiten die in vier großen Konsortien zusammengeschlossenen Standorte der Universitätsmedizin
LNS

Fachgebiet

Anzeige

Weitere...

Aktuelle Kommentare

Archiv

NEWSLETTER