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Endokrinologen warnen vor Doping im Freizeitsport

Mittwoch, 18. Juli 2012

Altdorf – Doping beschränkt sich nicht auf den Leistungssport. Präparate, die oft körpereigenen Stoffen ähneln, sind auch im Freizeitsport und in Fitnessstudios verbreitet. Darauf weist die Deutsche Gesellschaft für Endokrinologie (DGE) hin.

Dopingpräparate sind riskant, warnt die DGE. So lassen die anabol-androgenen Steroidhormone, die dem männlichen Sexualhormon Testosteron ähneln, zwar die Muskelmasse wachsen. „Aber gleichzeitig können diese Stoffe auch die Psyche der Konsumenten verändern, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und sogar Krebs verursachen“, so Helmut Schatz, Mediensprecher der Deutschen Gesellschaft für Endokrinologie.

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Bei Bodybuildern sei das humane Wachstumshormon (hGH) beliebt, das Fettgewebe abbaue und Muskelwachstum fördere. „Aber das Hormon steigert unter anderem das Risiko für Diabetes Typ 2 und Herz-Kreislauf-Erkrankungen“, so Schatz.

Zu den gefragtesten Dopingpräparaten im Leistungssport gehören laut DGE die sogenannten Peptidhormone. Dazu zähle Erythropoietin (EPO), das Sportlern helfe, die Ausdauer zu fördern. „Da EPO das Blut verdickt, steigt die Gefahr lebensbedrohlicher Gefäßverschlüsse durch Blutgerinnsel“, warnt die DGE. © hil/aerzteblatt.de

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