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Hochschulen

73 Prozent mehr Mittel für Nachfolger des Erasmus-Programms

Mittwoch, 18. Juli 2012

Bonn – Der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) hat die Weiterentwicklung des Austauschprogramms Erasmus begrüßt, aber auch Kritik am Konzept für das Folgeprogramm geübt.

Die aktuellen Bildungsprogramme der Europäischen Union, darunter auch Erasmus, enden im Dezember 2013. Für ihre Nachfolge von 2014 bis 2020 hat die Europäische Kommission einen Vorschlag zu einem Dachprogramm „Erasmus für alle“ vorgelegt, das alle Bildungsbereiche umfassen soll.

Begrüßt hat der DAAD die geplante deutlich bessere Mittelausstattung des EU-Programms in Höhe von rund 19 Milliarden Euro. „Gerade in Zeiten der europäischen Schuldenkrise ist die Steigerung der Mittel für Bildung um 73 Prozent ein wichtiges Signal“, sagte die Präsidentin des DAAD, Margret Wintermantel. Es sei entscheidend, in die Bildung und Ausbildung der jungen Generation zu investieren und damit die Leistungsfähigkeit und den Zusammenhalt Europas zu stärken, sagte sie.

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„Erasmus für alle“ soll die Mobilität von Studierenden, Lehrenden und des Hochschulpersonals steigern und dabei nicht nur auf Europa beschränkt bleiben. Der DAAD fordert aber, das Programm noch besser an die Bedingungen des Bologna-Prozesses anzupassen. Sinnvoll wäre danach zum Beispiel ein sogenanntes Mobilitätskonto, das mehrere Auslandsaufenthalte in den drei Bologna-Zyklen Bachelor, Master und Promotion erlaubt. © hil/aerzteblatt.de

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