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Politik

Pflegeberufe bei Jugendlichen immer beliebter

Mittwoch, 18. Juli 2012

Wiesbaden – Pflegeberufe haben in Deutschland immer mehr Zulauf. Im Jahr 2010 begannen insgesamt 54.200 Jugendliche eine Ausbildung zum Kranken- oder Altenpfleger, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Dienstag mitteilte. Das waren 32 Prozent mehr als noch vor zehn Jahren.

Nach wie vor sind Pflegeberufe eine Frauendomäne, doch die Zahl der Männer steigt. So waren 2010 von den neuen Auszubildenden 42.900 weiblich und 11.300 männlich. Im Vergleich zum Jahr 2000 war dies ein Anstieg von 24 Prozent bei den Frauen und 74 Prozent bei den Männern. Zu den Pflegeberufen zählen die Ausbildungen als Gesund­heits- und Kranken-, Kinderkranken- oder Altenpfleger sowie die nur ein Jahr dauernden Ausbildungen als Pflegehelfer.

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Der Bundesverband privater Anbieter sozialer Dienste (BPA) begrüßte das wachsende Interesse an den Pflegeberufen. Die steigende Zahl an Auszubildenden sei aber nur ein Aspekt zur Beseitigung des Fachkraftmangels. "Bis Ende 2020 brauchen wir allein in der Altenpflege 220.000 zusätzliche Vollzeitkräfte und das trotz des demografisch bedingten deutlichen Rückgangs an jungen Menschen", erklärte BPA-Präsident Bernd Meurer. Er forderte die Umsetzung des

Ausbildungs- und Qualifizierungspaktes, der zwischen vier Bundesministerien und allen relevanten Gruppen bereits seit Monaten abgestimmt sei. © afp/aerzteblatt.de

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