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Medizin

Torisel: Glasfragmente in Durchstechflaschen

Donnerstag, 19. Juli 2012

Bonn– Erneut sind Glasfragmente in einem intravenös zu verabreichenden Arzneimitteln gefunden worden. Betroffen ist dieses Mal das Krebsmedikament Torisel des Herstellers Pfizer.

Im Oktober 2011 hatte der UCB Pharma mehrere Chargen des Arzneimittels Supertendin zurückgenommen, nachdem in einer intakten Ampulle von Supertendin 5 ein Glasstück identifiziert worden war. Jetzt teilt Pfizer mit, dass während der Verpackung der auf dem deutschen Markt vertriebenen Chargen AGBV/99 und AGQQ/13 bei zwei Durchstechflaschen des Verdünnungsmittels von Torisel kleine Glasfragmente festgestellt wurden.

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Es sei möglich, dass eine „geringe Anzahl“ der schadhaften Durchstechflaschen in die Vertriebskette gelangt sind. Die Ärzte werden aufgerufen, bei der Vorbereitung der Infusion darauf zu achten, dass die Verdünnungsmittel frei von sichtbaren Partikeln sind. Solche Präparate sollten niemals verwendet werden, auch wenn die Gefahr, dass die Glasscherben in den Körper gelangen, durch die Nutzung eines in-line-Filters vermindert wird. Seine Verwendung wird in der Gebrauchsinformation gefordert.

Das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte hatte kürzlich die Verwendung von Filtern auch für die Herstellung der gebrauchsfertigen Lösungen von carboplatinhaltigen Arzneimitteln empfohlen. Hier waren Auskristallisationen des Wirkstoffs (aber keine Glasfragmente) gefunden worden. © rme/aerzteblatt.de

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