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Leibniz-Forschungs­verbund: Sicherheit von Nanopartikeln

Freitag, 20. Juli 2012

Saarbrücken – Mit der Sicherheit von Nanomaterialien beschäftigt sich ein neuer Leibniz-Forschungsverbund, der federführend vom INM – Leibniz-Institut für Neue Materialien in Saarbrücken geleitet wird. Die Arbeit des Forschungsverbundes gliedert sich in vier Blöcke. Im ersten Arbeitsblock untersuchen die Forscher die Wechselwirkung von Nanomaterialien mit Zellen, Geweben und Organen.

Dazu werden Nanopartikel maßgeschneidert und ihr Weg in den Organismus mit hochauflösender Mikroskopie analysiert. Die Forscher untersuchen vor allem die Auswirkungen auf Lunge, Haut, Darmtrakt, Gefäße und Nerven. In einem zweiten Schritt sollen zudem Testsysteme für sichere Nanopartikel entwickelt werden.

Mit Nanomaterialien lassen sich darüber hinaus versteckte Sicherheitsmerkmale erzeugen: Banknoten, Dokumente, technische Bauteile, Medikamente oder hochwertige Verbrauchsgüter können mit solchen Labeln vor Produktpiraterie geschützt werden. Wie Nanomaterialien beschaffen sein müssen, um solche Label herzustellen und unverwechselbar zu machen und wie sich der Umgang mit dem fälschungssicheren Produkt ändert, sind zentrale Fragen im zweiten Arbeitsblock.

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Im dritten Arbeitsblock will der Verbund die öffentliche Diskussion zu Nanofragen wissenschaftlich nachvollziehen. Die Forscher wollen herausfinden, wie sich der interessierte Bürger mittels verschiedener Medien nicht nur Faktenwissen aneignen, sondern ein tieferes Verständnis für die komplizierten Zusammenhänge der Nanosicherheit erwerben kann.

Die Entwickler im vierten Arbeitsblock wollen eine vernetzte Informationsinfrastruktur schaffen. Damit soll es künftig möglich sein, sämtliche eingehenden Ergebnisse, ob natur- oder sozialwissenschaftlich, dauerhaft aufzubewahren und sie in Bezug zueinander zu stellen.

Ansprechpartner: Prof. Dr. Eduard Arzt, INM – Leibniz-Institut für Neue Materialien gGmbH, E-Mail: Eduard.Arzt@inm-gmbh.de © EB/aerzteblatt.de

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