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Akademische Pflegeausbildung an der Universität Halle erfolgreich

Dienstag, 24. Juli 2012

Halle – Auf ihre seit 1996 bestehende Expertise bei der akademischen Ausbildung von Pflegepersonal hat die Universität Halle hingewiesen. Sie reagiert damit auf die Forderung des Wissenschaftsrates, einen Teil der Pfleger, Physiotherapeuten, Logopäden und anderen akademisch auszubilden.

„Mit dieser Stellungnahme bestätigt der Wissenschaftsrat das von der Medizinischen Fakultät der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg seit längerem betriebene Entwicklungskonzept, hin zu einer exzellenten akademischen Qualifikation für die Gesundheitsversorgung durch das Angebot der Studiengänge Medizin, Zahnmedizin sowie Gesundheits- und Pflegewissenschaften auf universitärem Niveau unter einem Dach als integratives Modell“, sagt der Dekan der Medizinischen Fakultät, Michael Gekle.

Seit 1996 gibt es in Halle den Hochschulstudiengang Pflegewissenschaft, 1999 wurde das Institut für Gesundheits- und Pflegewissenschaft gegründet. Der Studiengang war zunächst Diplomstudiengang, seit 2007/08 werden jedes Jahr 40 Bachelor-Studierende und 20 Master-Studierende aufgenommen. Bis 2011 hat die Fakultät den Studiengang selbst finanziert, seit 2012 wird er mit zunächst 500.000 Euro aus dem Landeshaushalt unterstützt.

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Aktuell verfügt die Fakultät über zwei Professuren und eine Juniorprofessur im Bereich der Pflegewissenschaften. Sie arbeiten laut der Fakultät eng mit anderen klinischen und klinisch-theoretischen Fächern zusammen, zum Beispiel der Epidemio­logie, Rehabilita­tions­medizin, Medizinischen Soziologie, Medizinischen Biometrie und der Allgemein­medizin. „Durch diese Maßnahmen wurde frühzeitig strategische Weitsicht bewiesen und ein Umfeld für exzellente Forschung und Lehre im Gesundheitswesen geschaffen“, sagte der Dekan. Damit setze Halle bereits jetzt die Empfehlungen des Wissenschaftsrates um. © hil/aerzteblatt.de

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