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Ärzteschaft

Guter Start für neue Rufnummer des ärztlichen Bereitschafts­dienstes

Mittwoch, 25. Juli 2012

Berlin – Die Einführung der bundesweit einheitlichen Rufnummer für den ärztlichen Bereitschaftsdienst verläuft erfolgreich. Seit Mitte April gingen bei der 116117 mehr als 640.000 Anrufe ein. Das berichtet die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV). „Damit wählt bereits jeder dritte Bundesbürger, der nachts oder am Wochenende ambulante ärztliche Hilfe benötigt, die bundesweite Nummer und nicht mehr die regionale“, sagte deren Vorstandsvorsitzender Andreas Köhler.

Bereits heute erreichen 83 Prozent der Einwohner in Deutschland den ärztlichen Bereitschaftsdienst über die 116117. Nur in wenigen Regionen ist die Durchwahl noch nicht verfügbar. Das Saarland will noch in diesem Jahr mit der Einführung beginnen. In Baden-Württemberg soll die Nummer im nächsten Jahr kommen, wenn die Reform des regionalen Bereitschaftsdienstes abgeschlossen ist. Auch die Hessen können jetzt fast überall im Land neben den alten regionalen Nummern die 116117 wählen. Brandenburg ist das erste Bundesland, das nur noch die 116117 anbietet.

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Die KBV führt die neue Nummer seit Mitte April gemeinsam mit den Kassenärztlichen Vereinigungen ein. „Wer außerhalb der regulären Praxissprechzeiten dringend einen Arzt benötigt, muss nicht mehr lange nach der richtigen Rufnummer suchen“, erläuterte Köhler. Dies spare nicht nur Zeit, sondern gebe auch Sicherheit. Die Rufnummer ist für die Anrufer kostenfrei.

Wichtig ist, die Nummer 116117 nicht mit dem Rettungsdienst zu verwechseln, der in lebensbedrohlichen Situationen Hilfe leistet. Bei Notfällen wie Herzinfarkt und schweren Unfällen gilt unverändert die Notrufnummer 112. © hil/aerzteblatt.de

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Thelber
am Mittwoch, 25. Juli 2012, 22:01

Naja, das sehe ich hier in Baden-Württemberg anders ...

Hier ist man etwas gemächlicher ...
LNS

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