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Arzneimittelausgaben der KKH-Allianz um knapp sechs Prozent gestiegen

Donnerstag, 26. Juli 2012

Hannover – Im ersten Halbjahr 2012 hat die KKH-Allianz 5,9 Prozent je Versichertem mehr für Arzneimittel ausgegeben als von Januar bis Juni 2011, das entspricht einem Plus von acht Millionen Euro auf 366 Millionen Euro. Die Hauptursache dafür ist ein erhöhter Durchschnittspreis für Arzneimittel. „Insbesondere patentgeschützte teure Arzneimittel sind wieder häufiger verordnet worden“, sagte der Kassen-Vorstandschef Ingo Kailuweit.

Vor diesem Hintergrund sei es wichtig, die Nutzenbewertung der patentgeschützten Arzneimittel voranzutreiben, die bereits auf dem Markt verfügbar seien. „Der vom Gesetzgeber verordnete Sparkurs darf nicht verwässert werden“, so Kailuweit.

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Auch die Forderung der Apotheker nach einer deutlichen Anhebung des Apotheker­zuschlags je verkaufter Arzneimittelverpackung sieht die Kasse kritisch. „Alle Beteiligten täten gut daran, den Anschein der Klientelpolitik zu vermeiden“, warnte Kailuweit. Sollte der Zuschlag erhöht werden, müssten entsprechende betriebswirt­schaftliche Kennzahlen dies begründen können, so seine Forderung. © hil/aerzteblatt.de

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