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Kompetenzzentrum für Interdisziplinäre Prävention setzt Arbeit fort

Freitag, 3. August 2012

Jena – Das Kompetenzzentrum für Interdisziplinäre Prävention (KIP) in Jena kann seine Arbeit fortsetzen. Rückenschmerzen und deren psychische Einflussfaktoren, Allergien und Lärmschwerhörigkeit stehen im Mittelpunkt der Arbeit des KIP. Die Berufs­ge­nossenschaft Nahrungsmittel und Gastgewerbe, die Friedrich-Schiller-Universität Jena und das Universitätsklinikum Jena (UKJ) tragen das 2001 gegründete Zentrum gemeinsam. Der Hauptgeschäftsführer der Berufsgenossenschaft, Klaus Marsch, der Medizinische Vorstand des Universitätsklinikums Jena, Klaus Höffken, und der Rektor der Friedrich-Schiller-Universität Jena, Klaus Dicke, unterzeichneten gestern die entsprechenden Verträge.

In den Projekten des KIP arbeiten neben Ärzten auch Psychologen, Evolutionsbiologen, Sportwissenschaftler, Biomechaniker und Ingenieure. Insgesamt beteiligen sich zwölf Einrichtungen an der Arbeit des KIP. „Die Zusammenarbeit auch über Fakultäts- und Institutsgrenzen ist wichtig und bislang in dieser Form beispiellos“, sagte Hans-Christoph Scholle, Sprecher des KIP-Zentrums und Leiter des Fachbereiches Motorik, Patho­physio­logie und Biomechanik der Klinik für Unfall-, Hand- und Wiederher­stellungs­chirurgie am UKJ.

In den zurückliegenden Jahren haben die Wissenschaftler des KIP mehr als 340 wissenschaftliche Beiträge in nationalen und internationalen Zeitschriften veröffentlicht. Ein weiterer Baustein des Projektes ist die Nachwuchsförderung: Sieben Promotions­stipendien vergibt das Zentrum jedes Studienjahr, bislang wurden 20 Promotionen an den Fakultäten in Jena und an der TU Ilmenau verteidigt.

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„Eine solche Erfolgsgeschichte muss fortgeschrieben werden, zumal eine derartige Kooperationsvereinbarung zwischen einer Universität, einer Uniklinik und einer Einrichtung der Praxis bis heute nicht die Regel ist“, betonte Klaus Marsch von der Berufsgenossenschaft Nahrungsmittel und Gastgewerbe. © hil/aerzteblatt.de

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