NewsAuslandHamburg will Kinder von Substitutions­patienten besser schützen
Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...

Ausland

Hamburg will Kinder von Substitutions­patienten besser schützen

Freitag, 3. August 2012

Hamburg – Hamburger Ärzte, die Suchthilfe und Jugendämter wollen Kindern von Substi­tu­tionspatienten künftig noch besser schützen. Dieses Ziel wurde in einer gemeinsamen Vereinbarung festgehalten, wie ein Sprecher der Gesundheitsbehörde heute sagte. So sollen Ärzte sowie Mitarbeiter der Jugend- oder Suchthilfe gezielt bei Eltern, die während eines Entzugsprogramms Ersatzdrogen erhalten, nachfragen, ob sie von ihrer Schweigepflicht entbunden werden können.

Damit soll ein intensiverer Austausch zwischen den Institutionen ermöglicht werden. Die neue Vereinbarung soll nach drei Jahren auf ihre Wirksamkeit überprüft werden. Die Regelungen in Substitutionsprogrammen waren nach dem Tod der elfjährigen Chantal durch eine Methadon-Vergiftung im Januar 2012 in die Kritik geraten. Beide Pflegeeltern erhielten Methadon zum Heroin-Entzug. © dapd/aerzteblatt.de

Anzeige

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

LNS

Nachrichten zum Thema

11. Mai 2020
Berlin – Vor Engpässen bei Substitionsbehandlungen warnen verschiedene Fachorganisationen im Gesundheitswesen. „Die Versorgung von heroinabhängigen Menschen mit Substitutionstherapien in Deutschland
Warnung vor Engpässen in der Substitutionstherapie
28. April 2020
Berlin – Die Bundes­ärzte­kammer (BÄK) hat eine FAQ-Liste zur Durchführung der substitutionsgestützten Behandlung Opioidabhängiger auf Basis der Betäubungs­mittel­verschreibungs­verordnung (BtMVV) und der
BÄK informiert über Substitutionstherapie opioidabhängiger Menschen
20. November 2019
Stuttgart – In Baden-Württemberg werden die Ärzte knapp, die Abhängigen eine Substitutionstherapie anbieten können. „Wenn wir nicht gegensteuern, droht in den nächsten Jahren in allen Stadt- und
Neuer Pakt für Substitutionstherapie in Baden-Württemberg
23. Oktober 2019
Berlin – Die neue Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Daniela Ludwig, stellte sich heute in Berlin den Fragen von Pressevertretern. „Es gibt ein hohes Gesprächsbedürfnis von allen Seiten und ich
Drogenbeauftragte will sich für mehr substituierende Ärzte stark machen
18. Oktober 2019
Berlin – In Deutschland leben schätzungsweise rund 166.000 Menschen, die opioidabhängig sind. Das geht aus der Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der Linksfraktion hervor. Die
166.000 Opioidabhängige in Deutschland
29. April 2019
Amsterdam – Die Substitutionstherapie von Opioidabhängigen kann künftig mit einem subkutanen Implantat durchgeführt werden, aus dem das Ersatzopioid Buprenorphin über einen Zeitraum von 6 Monaten
EMA spricht sich für Buprenorphin-Implantat zur Behandlung von Opioidabhängigkeit aus
24. April 2019
Berlin – Zehn Jahre nach dem offiziellen Startschuss für den flächendeckenden Einsatz künstlichen Heroins auf Kassenkosten sind bundesweit drei weitere Abgabestellen entstanden. Insgesamt gibt es nun
LNS

Fachgebiet

Stellenangebote

    Anzeige

    Weitere...

    Aktuelle Kommentare

    Archiv

    NEWSLETTER