NewsAuslandWeltgesundheits­organisation beklagt Medikamenten­mangel in Syrien
Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...

Ausland

Weltgesundheits­organisation beklagt Medikamenten­mangel in Syrien

Dienstag, 7. August 2012

Genf – Wegen der immer heftigeren Kämpfe in Syrien leidet die Bevölkerung unter einem zunehmenden Medika­menten­mangel. Wie die Weltgesund­heits­organisation (WHO) heute in Genf mitteilte, wurden die Pharmafabriken bei Aleppo, Homs und Damaskus bei den jüngsten Kämpfen schwer beschädigt.

Vor dem Aufstand gegen die Staatsführung unter Präsident Baschar al-Assad habe sich Syrien zu 90 Prozent selbst mit Medikamenten versorgt, sagte WHO-Sprecher Tarik Jasarevic. Infolge von Versorgungsengpässen, Sanktionen und Zerstörungen sei die Gesundheitsversorgung der Bevölkerung zunehmend bedroht.  

Anzeige

Im Einzelnen beklagte die WHO einen Mangel an Antibiotika und an Medikamenten für chronische Krankheiten, gegen Tuberkulose, Hepatitis, Bluthochdruck, Diabetes und Krebs. Zahlreiche Krankenhäuser und Gesundheitszentren seien geschlossen worden. Derzeit leistet die WHO nach eigenen Angaben medizinische Hilfe für 700.000 Einwohner Syriens.

Das Welternährungsprogramm (WFP) machte unterdessen darauf aufmerksam, dass sich auch die Lebensmittelversorgung in Syrien verschlechtere. Rund 1,5 Millionen Menschen, besonders in ländlichen Gebieten, benötigen laut WFP im nächsten halben Jahr Lebensmittelhilfe. © afp/aerzteblatt.de

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

LNS

Fachgebiet

Anzeige

Weitere...

Aktuelle Kommentare

Archiv

NEWSLETTER