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Ausland

Pfizer zahlt wegen Korruptionsvorwürfen 60 Millionen Dollar

Donnerstag, 9. August 2012

New York – Der weltgrößte Pharmakonzern Pfizer hat die Zahlung von 60 Millionen Dollar (48 Millionen Euro) Strafe akzeptiert, um den Vorwurf der Korruption im Ausland auszuräumen. Wie das US-Justizministerium am Dienstag mitteilte, muss Pfizer wegen Schmiergeldzahlungen in Bulgarien, Kroatien, Kasachstan und Russland ein Bußgeld in Höhe von 15 Millionen Dollar zahlen.  

Im Zuge einer Einigung mit der US-Börsenaufsicht SEC zahlen Pfizer und die Tochterfirma Wyeth zudem weitere 45 Millionen Dollar. Dabei gehe es um mutmaßliche Korruptionsfälle in denselben Ländern sowie in China, Tschechien, Italien und Serbien.

Pfizer betonte, „weder das Ministerium noch die SEC“ hätten behauptet, dass die Pfizer-Zentrale oder Wyeth von dem fraglichen Verhalten „gewusst oder es gebilligt“ hätten, bevor das Unternehmen selbst Untersuchungen eingeleitet und freiwillig die Behörden informiert habe.  

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Pfizer habe versucht, seine Geschäfte in mehreren Ländern durch die Zahlung von Schmiergeldern an Regierungsvertreter zu beschleunigen, erklärte ein Ministeriumsvertreter. Gleichzeitig habe das Unternehmen aber „erhebliche Anstrengungen“ unternommen, um diese Praktiken zu beenden. US-Unternehmen machen sich seit 1977 strafbar, wenn sie im Ausland Schmiergelder zahlen. © afp/aerzteblatt.de

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