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Immer weniger Apotheken in Hessen und Rheinland-Pfalz

Freitag, 10. August 2012

Offenbach/Mainz – Der hessische und der rheinland-pfälzische Apotheker­verband haben vor einem Rückgang der Apotheken in ihren Bundesländern gewarnt. Demnach mussten im ersten Halbjahr dieses Jahres eine Reihe von Apotheken für immer ihre Türen schließen. So verzeichneten die Verbände in Hessen ein Minus von elf Apotheken. Hier schlossen 16 Apotheken, fünf wurden neu eröffnet. In Rheinland-Pfalz gaben neun Betriebe das Geschäft mit Arzneimitteln auf, ohne dass ein neuer hinzukam. Damit gab es Ende Juni in Hessen noch 1.579, in Rheinland-Pfalz 1.093 Apotheken.

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„Die überwiegende Zahl der Apothekenschließungen findet auf dem Land statt, aber mittlerweile gehen auch in Betrieben in größeren Städten wie Frankfurt, Kassel, Mainz oder Kaiserslautern die Lichter endgültig aus“, erklärte Kirsten Müller-Kuhl, Pressesprecherin der Apothekerverbände von Hessen und Rheinland-Pfalz. Mit der derzeitigen Honorierung von 6,05 Euro pro Packung könnten viele Apotheken nicht mehr überleben. Deshalb sei es dringend notwendig, die Apothekenhonorierung deutlich anzuheben und damit die Arzneimittelversorgung in der Fläche zu sichern, forderte Müller-Kuhl. © hil/aerzteblatt.de

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Avatar #655074
eimer12
am Montag, 13. August 2012, 13:00

...blick über den tellerrand2

...die französischen nachbarn leisten sich EINE apotheke für 2.800 einwohner. das sind mal geldverschwender. von italien wollen wir erst gar nicht reden.
zu kosmo: welchen einfluss hat ein deutscher vor-ort-apotheker auf den arzneimittelpreis für verschreibungspflichtige medikamente? das müssen sie mir erklären... da verdient der staat per mwsteuer schon mehr daran.

zu thelber: apotheken erfüllen "gemeinwohlaufgaben" - lohnt sich mal zu googeln. allen voran die ordnungsgemäße versorung der bevölkerung mit medikamenten, neben vielen weiteren defizitären aufgaben.
land-apotheken zu stärken, wäre ja schon mal ein ansatz - ist nur mit der bestehenden (nicht-)"honorierung" schwer zu erreichen.
Avatar #98372
Thelber
am Samstag, 11. August 2012, 19:02

Die armen Patienten ....

oder eher die armen Apotheker ??

Hessen hat gemäß http://de.wikipedia.org/wiki/Hessen
ca. 6 Mio. Einwohner. Also versorgt 1 Apotheke 3799,87 Einwohner. Der Einfachheit halber runden wir auf 4.000 Einwohner je Apotheke.

vorher waren es 11 Apotheken mehr. Das sind dann 3773,58 Einwohner je Apotheke. Runden wir etwas auf, so kommen wir immer noch auf ungefähr 4000 Einwohner je Apotheke. wo liegt da der Unterschied ?. Bis es 10 % mehr Einwohner je Apotheke sind, dürfen also noch weitere 133 Apotheken schließen, bis jede Apotheke 20 % mehr Einwohner versorgen muss noch einmal 150. Da ist noch viel Luft drin. Zumindest in den größeren Ortschaften wie unserer Kreisstadt, in der alleine im Stadtbezirk 12 Apotheke vermutlich auskömmlich neben einander leben.

Eigenartig, dass die Bewohner unseres 5 km von der Stadt abgelegenen Dorfes keine eigene Apotheke haben. Wie kommen die an ihre Medikamente ?? Ganz einfach: Sie fahren auf dem Heimweg vom Arztbesuch bei der nächsten erreichbaren Apotheke vorbei. Das ist durchaus machbar.

Vielleicht wäre es durchaus sinnvoll, in der Stadt ein paar Apotheken zu schließen, dafür auf dem Land ein paar Anreize zu setzen ??? Wie auch immer !!!
Avatar #89767
kosmo
am Freitag, 10. August 2012, 19:56

Blick über Tellerrand

Bei niederländischen Nachbarn gibt es im Bezug auf Einwohnerzahl viel weniger Apotheken als in D und die Arzneimittelpreise sind deutlich niedriger. Leider funktioniert hierzulande nach wie vor ein Grundsatz: "Warum einfach, wenn es kompliziert geht"...
Avatar #89767
kosmo
am Freitag, 10. August 2012, 19:55

Blick über Tellerrand

Bei niederländischen Nachbarn gibt es im Bezug auf Einwohnerzahl viel weniger Apotheken als in D und die Arzneimittelpreise sind deutlich niedriger. Leider funktioniert hierzulande nach wie vor ein Grundsatz: "Warum einfach, wenn es kompliziert geht"...
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