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Vermischtes

Integriertes Assistenzsystem für Mobilität

Donnerstag, 16. August 2012

Köln– Mobil zu bleiben, fällt vielen älteren und gebrechlichen Menschen schwer: Der Weg vom Haus zum Bus ist zu weit, oder die Unsicherheit über ihren Gesundheitszustand schreckt sie ab. Im Forschungsprojekt PASSAge (Personalisierte Mobilität, Assistenz und Servicesysteme in einer alternden Gesellschaft) entwickeln Wissenschaftler und Unternehmen ein Assistenzsystem, das Haustechnik, Hilfsmittel wie Rollatoren, speziell ausgerüstete Car-Sharing-Autos und öffentliche Verkehrsmittel miteinander verbinden soll. Zusätzlich kommt ein Smartphone zur Steuerung zum Einsatz.

Das von der Technischen Universität München (TUM) und der Firma Citysax koordinierte Projekt wird mit circa zwei Millionen Euro vom Bundesforschungsministerium gefördert, das Gesamtvolumen liegt bei 3,9 Millionen Euro. Bei der TUM beteiligen sich drei Lehrstühle - Baurealisierung und Baurobotik, Verteilte Multimodale Informations­verarbeitung, Präventive und Rehabilitative Sportmedizin – an dem Projekt.

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Künftig könnte eine Flotte von Kleinwagen, die mit verschiedenen Funktionen auf hilfsbe­dürftige Nutzer eingestellt ist, zum Einsatz kommen. Ein Rollstuhlfahrer könnte zum Beispiel in seinem Stuhl vom Auto aufgenommen werden, ohne dass der Rollstuhlfahrer dazu aufstehen müsste. Auch der Rollstuhl selbst könnte flexibler werden, indem er etwa im Supermarkt die Sitzhöhe den Regalen anpasst.

Die Mobilität erleichtern soll zudem die Vernetzung der einzelnen Fortbewegungsmittel untereinander und mit neuen Assistenzmodulen der Wohnung. Vom Rollator aus könnte man dann die Auto- und die Haustür öffnen lassen oder einzelne Möbel steuern, wie beispielsweise höhenverstellbare Schränke. Über ein Smartphone können die Nutzer diese Funktionen bedienen, Daten austauschen und verarbeiten sowie Routen berechnen und planen.

Gleichzeitig wird das Smartphone zum „Healthphone“: In den verschiedenen Hilfsmitteln und Fahrzeugen werden Biosensoren installiert, die Gesundheitsdaten wie Blutdruck, Blutzucker oder Atemfrequenz messen und langfristig auswerten. Über das Gesundheits­telefon erhalten die Nutzer zudem Tipps, wie und womit sie sich bewegen sollten. Außerdem können sie damit bei Bedarf Kontakt zu Hilfsdiensten herstellen.

© EB/aerzteblatt.de

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