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Uniklinik Marburg eröffnet zentrales Antidot-Depot

Donnerstag, 16. August 2012

Marburg – Das Zentrum für Notfallmedizin am Universitätsklinikum Gießen-Marburg (UKGM) hat am Standort Marburg ein zentrales Antidot-Depot eröffnet. Ab sofort werden in hier mehr als 50 verschiedene Medikamente vorgehalten, mit denen sich unterschiedliche Vergiftungen behandeln lassen.

Das neue Lager dient sowohl der Versorgung von Notfallpatienten in der Zentralen Not­auf­nahme als auch von Patienten auf den Intensivstationen des UKGM, Standort Marburg. „Bei der Versorgung von Patienten mit akuten Vergiftungen trägt das UKGM als Klinik der Maximalversorgung in dieser Region eine besondere Verantwortung“, so der Leiter des Zentrums für Notfallmedizin, Clemens Kill. „Deshalb halten wir auch selten benötigte Medikamente vor, damit wir im Notfall bestens vorbereitet sind“. Einige der Präparate kosten je Dosis mehrere tausend Euro.

Bei der Notfallbehandlung Vergifteter kann neben der Sicherung von Atmung und Kreis­lauf die Anwendung des jeweils geeigneten Antidots die einzige lebensrettende Therapie sein. Ebenfalls in dem Depot vorhanden sind Substanzen zur Notfallbe­hand­lung von akuten bedrohlichen Infektionen wie beispielsweise ein Tollwut-Antiserum. © hil/aerzteblatt.de

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