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Ärzteschaft

LAVA sieht ambulante Versorgung durch geplante Honorarkürzungen gefährdet

Donnerstag, 16. August 2012

Potsdam – Seit heute verhandeln Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) und gesetzliche Krankenversicherung (GKV) über die Vergütung der vertragsärztlichen Leistungen im Jahr 2013. Die Arbeitsgemeinschaft LAVA (Länderübergreifender Angemessener Versorgungsanspruch) rief die Verhandlungspartner auf, „angemessene Lösungen zu finden, die eine ausreichende ambulante Versorgung sicherstellen“.

Die vom GKV-Spitzenverband vorgeschlagene Senkung des Orientierungspunktwertes auf 3,2537 Cent lehnt der Zusammenschluss der Kassenärztlichen Vereinigungen (KV) Brandenburg, Nordrhein, Rheinland-Pfalz, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen, Westfalen-Lippe vehement ab.

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LAVA befürchtet, dass weitere Honorarkürzungen zu einem regelrechten Versorgungs­chaos führen könnten. Schon jetzt stünden den LAVA-KVen keine ausreichenden Mittel zur Verfügung, um die Bevölkerung entsprechend der überdurchschnittlich hohen Morbidität adäquat zu versorgen.

Weitere Kürzungen seien nicht zu verkraften und müssten verhindert werden. Gerhard Nordmann, stellvertretender Vorsitzender des Vorstandes der KV Westfalen-Lippe warnte die Kassen davor, sich aus ihrer Verantwortung hinauszustehlen: „Der Gesetzgeber hat die Krankenkassen verpflichtet, das Finanzierungsrisiko für die Versorgung ihrer Versicherten zu übernehmen und mit dem Morbi-RSA entsprechende Finanzierungs­instrumente geschaffen.“ © hil/aerzteblatt.de

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