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Ausland

Dengue-Fieber weltweit auf dem Vormarsch

Freitag, 17. August 2012

Düsseldorf – Die Verbreitung des Dengue-Fiebers nimmt weiter zu. Auch in vielen Reise­ländern tritt das Virus inzwischen auf. Heute importieren zehnmal mehr Touristen das Virus bei ihrer Rückkehr nach Deutschland als noch 2001.

In Australien registrierten Gesundheitsbehörden seit Beginn des Jahres 2012 bis Juni 1.065 Erkrankungen. Das sind mehr als doppelt so viele wie im Vergleichszeitraum des Vorjahrs. Zahlreiche Fälle treten derzeit außerdem in südostasiatischen und lateinameri­kanischen Ländern auf. Allein in Brasilien wurden im ersten Halbjahr mehr als 35.000 Fälle registriert.

Denguefieber verursacht unspezifische Symptome wie Fieber, Kopf- und Glieder­schmerzen. „Viele Fälle bleiben daher unentdeckt", unterstrich Tomas Jelinek, Wissenschaftlicher Leiter des CRM Centrum für Reisemedizin.

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Die WHO schätzt, dass sich weltweit jedes Jahr rund 50 bis 100 Millionen Menschen mit Dengue-Fieber infizieren. Etwa 2,5 Prozent der Erkrankten sterben an der Infektion. Seit Jahren steigt deshalb auch die Zahl der importierten Infektionen bei Reiserückkehrern: 2001 registrierte das Robert Koch-Institut noch 60 eingeschleppte Fälle in Deutschland, im Jahr 2010 bereits 595.
© hil/aerzteblatt.de

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