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Kinderärzte warnen vor Wurminfektionen

Montag, 20. August 2012

Köln – Auf die Symptome von Wurminfektionen bei Kindern und die Möglichkeiten zur Vorbeugung und Behandlung hat der Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ) hingewiesen. „Madenwürmer, Spulwürmer und Bandwürmer gehören zu den häufigsten Wurmarten. Oxyuren verursachen die meisten parasitären Infektionen des Darmes in Westeuropa und in den USA“, sagte Ulrich Fegeler vom BVKJ. Gründliches Händewaschen mit Seife, Bürsten und Kürzen der Fingernägel sowie sorgfältige Toilettenhygiene seien die wichtigsten vorbeugenden Maßnahmen.

Vor allem im Kindergarten- und Schulalter infizierten sich rund 20 bis 40 Prozent der Kinder wenigstens einmal mit den rund einen Zentimeter langen Oxyuren. Insbesondere nachts leide das Kind dann typischerweise unter Juckreiz am After, wenn die weiblichen Würmer dorthin wanderten und ihre Eier ablegten. Dadurch schlafe das Kind schlecht und könne sich tagsüber in der Schule schwer konzentrieren.

„Gegen eine Wurminfektion helfen Medikamente, doch ohne sorgfältige Hygiene können sich Kinder immer wieder selbst anstecken“, so Fegeler. Die Eltern sollten die Bett- und Nachtwäsche sowie die Kleidung häufig wechseln und waschen. „Aber auf keinen Fall dürfen Eltern die Betten ausschütteln, denn dadurch verbreiten sie infektiöse Wurmeier auch im Hausstaub“, warnte Fegeler. © hil/aerzteblatt.de

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