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Ausland

Europa setzt auf Forschung

Dienstag, 21. August 2012

Brüssel – Die großen Unternehmen in Europa wollen ihre Investitionen in Forschung und Entwicklung (FuE) von 2012 bis 2014 jährlich um durchschnittlich vier Prozent steigern. Das berichtet die Kommission der Europäischen Union EU aufgrund einer Erhebung bei 187 Unternehmen dem „EU Survey on R&D Investment Business Trends“.

Danach sehen die Unternehmen FuE als wichtigsten Innovationstreiber, gefolgt von Marktforschung und damit verbundenen Tätigkeiten zur Einführung neuer Produkte. „Dieser positive Trend bei den FuE-Investitionen der Unternehmen ist von entscheidender Bedeutung für Europas Wettbewerbsfähigkeit“, sagte Máire Geoghegan-Quinn, EU‑Kommissarin für Forschung, Innovation und Wissenschaft.

Die Kommission fragte die Unternehmen auch danach, welche Bedeutung die verschiedenen Wege des Wissensaustauschs für sie haben. Unternehmen, die in Branchen mit hoher FuE-Intensität tätig sind, nannten sogenannte Einlizen­sierung/Auslizensierung und danach Vereinbarungen mit Hochschulen und anderen öffentlichen Forschungseinrichtungen.

Für Unternehmen in Branchen mit mittlerer oder geringer FuE-Intensität sind Koopera­tionsvereinbarungen mit Hochschulen und anderen öffentlichen Forschungs­einrich­tungen wichtiger als Lizenzvergaben. „Generell zeigen die Ergebnisse, welch große Bedeutung viele Unternehmen diesen verschiedenen Wegen des Wissensaustauschs beimessen, was als Indiz dafür gewertet werden könnte, dass offene Innovation eine immer größere Rolle spielen“, hieß es aus der Kommission. © hil/aerzteblatt.de

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