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Ausland

New York will Pestizide gegen West-Nil-Virus einsetzen

Mittwoch, 29. August 2012

New York – Die New Yorker Behörden wollen im Kampf gegen die Ausbreitung des West-Nil-Vi­rus Pestizide einsetzen. So sollen die Moskitos bekämpft werden, die das Virus übertragen und für eine Rückkehr der Krankheit in die USA gesorgt haben, teilten die Behörden der US-Metropole heute mit. Am Freitag sollten die Chemikalien in Teilen des Central Park und im Nordwesten des Stadtteils Manhattan versprüht werden, erklärte das Gesundheitsamt.

Auch wenn von dem „gering konzentrierten“ Pestizid keine Gefahr ausgehe, forderte die Behörde die Anwohner auf, Kinder nicht draußen spielen zu lassen und keine Wäsche oder Spielsachen im Freien zu lassen. Das West-Nil-Virus tritt bei den meisten Infizierten überhaupt nicht in Erscheinung, aber es kann in seltenen Fällen zu schweren Krank­heiten wie einer Hirnhautentzündung führen.

Für das West-Nil-Virus gibt es keine Behandlung. In den USA sind in diesem Sommer mindestens 41 Menschen gestorben, die mit dem Virus infiziert waren. Insgesamt infi­zierten sich mehr als 1.100 Menschen. © afp/aerzteblatt.de

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