NewsVermischtesMerck streicht 1100 Stellen in Deutschland
Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...

Vermischtes

Merck streicht 1100 Stellen in Deutschland

Dienstag, 4. September 2012

Darmstadt – Der Chemie- und Pharmakonzern Merck streicht in den kommenden Jahren über tausend Stellen in Deutschland. Bis Ende 2015 sollen rund 1.100 von 10.900 Arbeitsplätzen abgebaut werden, wie Merck am Dienstag in Darmstadt mitteilte. Management und Betriebsrat des Dax-Konzerns hätten sich auf ein entsprechendes Sparprogramm verständigt. Betroffen seien alle Geschäftseinheiten.  

Wie Merck mitteilte, sollen die Arbeitsplätze sozialverträglich abgebaut werden – „hauptsächlich über Freiwilligen- und Altersteilzeitprogramme in allen Sparten und Funktionen“. Im Gegenzug wolle das Unternehmen bis Ende 2017 auf betriebsbedingte Kündigungen verzichten.  

Merck-Personalchef Kai Beckmann erklärte, der Konzern sei „froh“, nun einen Fahrplan zu haben, mit dem das Unternehmen zukunftsfest gemacht werden könne. Betriebsratschef Heiner Wilhelm betonte, den Arbeitnehmervertretern sei unter anderem wichtig, dass die Auslagerung von Geschäftstätigkeiten weitgehend verhindert werden konnte. 

Anzeige

Merck hatte das Sparprogramm Ende Februar angekündigt. Trotz Einsparungen will das Unternehmen eigenen Angaben zufolge in Deutschland in den kommenden beiden Jahren mindestens 250 Millionen Euro investieren. Merck beschäftigt weltweit über 40.000 Mitarbeiter in 67 Ländern. © dapd/aerzteblatt.de

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

LNS

Nachrichten zum Thema

26. November 2020
Brüssel – Die Pharmafirmen Teva und Cephalon sollen 60,5 Millionen Euro Strafe zahlen, weil sie mit Absprachen ein Mittel gegen Schlafstörungen künstlich teuer gehalten haben sollen. Das teilte
Millionenstrafe für Pharmafirmen wegen illegaler Absprache
25. November 2020
Brüssel – Die Europäische Kommission hat den Kaufvertrag für die ersten 80 Millionen Dosen des mRNA-Impfstoffkandidaten von Moderna gegen COVID-19 bewilligt. Dies gab das Unternehmen heute bekannt.
Moderna schließt Impfstoffvertrag mit Europäischer Kommission
25. November 2020
Mainz/Marburg – Das Mainzer Unternehmen Biontech ist zuversichtlich, die Produktion seines Coronaimpfstoffs im ersten Halbjahr 2021 auf große Mengen hochfahren zu können. In den ersten sechs Monaten
Biontech-Manager erwartet hohe Produktionskapazitäten für Coronaimpfstoff
25. November 2020
Brüssel – Die Europäische Kommission hat heute ihre Pharmastrategie vorgelegt. Diese enthält zahlreiche legislative und nicht legislative Maßnahmen für die künftige Arzneimittelpolitik. Dazu gehören
Europäische Kommission legt Pharmastrategie vor
23. November 2020
Oxford – Der Impfstoff AZD1222 des Herstellers AstraZeneca, der Adenoviren als Vektor benutzt, um die Gene für die Antigenproduktion in die Zellen zu transportieren, hat laut der Zwischenauswertung
COVID-19: Britischer Impfstoff erzielt in höherer Dosis schwächere Wirkung
20. November 2020
New York/Mainz – Das Mainzer Unternehmen Biontech und der US-Pharmakonzern Pfizer haben angekündigt, noch heute eine Notfallzulassung bei der US-Arzneimittelbehörde FDA für ihren Coronaimpfstoff gegen
Biontech und Pfizer wollen US-Zulassung für Impfstoff beantragen
17. November 2020
Tübingen – Das biopharmazeutische Unternehmen Curevac in Tübingen will sein europäisches Netzwerk ausbauen, um größere Mengen seines Impfstoffkandidaten herstellen zu können. Die Vorbereitungen für
LNS

Fachgebiet

Stellenangebote

    Anzeige

    Weitere...

    Aktuelle Kommentare

    Archiv

    NEWSLETTER