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Kinder mit Rheuma finden schneller zum Facharzt

Dienstag, 4. September 2012

Bochum – Die Versorgung und Therapie der juvenilen idiopathischen Arthritis (JIA) hat sich im vergangenen Jahrzehnt deutlich verbessert. Das berichtet die Gesellschaft für Kinder- und Jugendrheumatologie (GKJR).

Danach erkranken jährlich in Deutschland etwa 1.200 Kinder an Gelenkrheuma. Ihre Versorgung dokumentieren Daten der sogenannten Kinderkerndokumentation. Dieses Patientenregister umfasst etwa 10.000 rheumakranke Kinder und Jugendliche, das ist rund die Hälfte aller Kinder und Jugendlichen mit einer JIA in Deutschland.

Laut der GKJR erreichen Betroffene heute bereits ein halbes Jahr früher einen Spezialisten als im Jahr 2000. Dank neuer Medikamente seien die Patienten beweglicher und es träten weniger Folgeschäden wie Wachstumsstörungen, Gelenk- oder Sehschäden auf.

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Die Bedeutung einer raschen spezifischen Therapie betont der Kongresspräsident der GKJR, Michael Frosch aus Münster. „Bei Kindern verläuft die Entzündung oft noch aggressiver und schmerzhafter als bei Erwachsenen“, sagte er. Neben Gelenken greife das Immunsystem oft auch innere Organe, wie Auge oder Darm an. © hil/aerzteblatt.de

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