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Lepra- und Tuberkulosehilfe: Weniger Spenden, aber mehr Mittel

Freitag, 7. September 2012

Würzburg – Die Deutsche Lepra- und Tuberkulosehilfe (DAHW) hat 2011 fast 700.000 Menschen in 26 Ländern medizinisch und sozial unterstützt. Das geht aus dem Jahresbericht hervor, den die Hilfsorganisation heute in Würzburg vorlegte. Trotz eines um drei Millionen Euro niedrigeren Spendenergebnisses gegenüber dem Vorjahr verbuchte die DAHW ein deutliches Einnahmeplus.

Zusammen mit anderen Zuschüssen und Zuwendungen erhielt die Organisation 15,5 Millionen Euro, 1,1 Millionen mehr als 2010. Der Spendenrückgang wird mit dem außergewöhnlichen Ergebnis 2010 aufgrund der damaligen Flutkatastrophe in Pakistan erklärt.

Die von Journalisten gegründete DAHW setzt sich seit 1957 gegen die Stigmatisierung von Menschen ein, die an Lepra erkrankt sind oder waren. Unterstützt werden Programme zur medizinischen Versorgung und sozialen Rehabilitation. In den 1990er Jahren kam das Engagement für Tuberkulosepatienten hinzu. Nach Angaben des Hilfswerks ziehen sich jedes Jahr mehr als 600.000 Kinder weltweit diesen Erreger zu. Fast zehn Millionen Kinder seien durch die tödliche Infektionskrankheit zu Waisen geworden. © kna/aerzteblatt.de

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