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Ärzteschaft

Ärztekammer fordert Lehrstuhl für Allgemeinmedizin in Mainz

Montag, 10. September 2012

Mainz – Einen Lehrstuhl für Allgemeinmedizin an der Universitätsmedizin in Mainz hat die Vertreterversammlung der Landesärztekammer Rheinland-Pfalz in einer Resolution gefordert. Die Delegierten forderten „alle zuständigen Ministerien der Landesregierung auf, sich verstärkt für eine zeitnahe Etablierung“ eines solchen einzusetzen.

„Im Hinblick auf die Versorgungssituation mit Allgemeinärzten im Flächenland Rhein­land-Pfalz ist es nicht länger vertretbar, dass an der einzigen Medizinischen Fakultät des Landes ein solcher Lehrstuhl nicht besteht“, erklärten die Kammerdelegierten. Sie kriti­sierten, dass es zwar Absichtsmaßnahmen für einen solchen Lehrstuhl gebe, aber „wenig Bewegung“.

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Wichtig sei, dass die zu berufende Persönlichkeit praktizierender Allgemeinmediziner sei, heißt es in der Resolution. Außerdem müsse die finanzielle Ausstattung des Lehrstuhls den besonderen Gegebenheiten Rechnung tragen: Forschende klinische Institute seien in der Regel deutlich aktiver in der Forschung und könnten leichter Drittmittel einwerben. Daher seien Sonderregelungen bei der Ausstattung des Mainzer Lehrstuhls für Allgemeinmedizin notwendig, so die Kammerdelegierten. © hil/aerzteblatt.de

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