NewsVermischtesSehfehler bei Kleinkindern bleiben oft unerkannt
Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...

Vermischtes

Sehfehler bei Kleinkindern bleiben oft unerkannt

Dienstag, 11. September 2012

Berlin – Bei mindestens einem Viertel der Kleinkinder bleiben Sehfehler unerkannt, bei etwa jedem 20. Kind setzt daher eine wirkungsvolle Therapie zu spät ein und das Auge bleibt dauerhaft schwach­sichtig. Das berichtet die Deutsche Ophthalmologische Gesellschaft (DOG).

„Eine frühzeitige Diagnose von Sehschwächen ist wichtig, weil die natürliche Entwicklung des Sehsystems beim Menschen in den ersten Lebensjahren erfolgt und etwa bei Einschulung abgeschlossen ist“, sagte der DOG-Experte Joachim Esser, Leitender Arzt der Orthoptik an der Universitäts-Augenklinik Essen.

Anzeige

Eine Therapie sei meist nur im Vorschulalter erfolgreich, danach sei mit einer bleibenden Schwachsichtigkeit zu rechnen. „Aus diesen Gründen fordern wir eine augenärztliche Vorsorgeuntersuchung für Kinder spätestens ab dem zweiten Lebensjahr“, so Esser. Für den Fall, dass in der Familie des Kindes Schielen oder Fehlsichtigkeiten vorkommen, sollte der sechs Monate alte Säugling bereits mit der U5 an einen Augenarzt überwiesen werden.

2008 hatte der Gemeinsame Bundes­aus­schuss offiziell festgelegt, dass Kinderärzte im Rahmen der Vorsorgeuntersuchung U7A auch das Sehvermögen von Kleinkindern testen sollen. Ein solches Sehscreening reicht jedoch aus Sicht der DOG nicht aus. © hil/aerzteblatt.de

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

LNS

Fachgebiet

Anzeige

Weitere...

Aktuelle Kommentare

Archiv

NEWSLETTER