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Vermischtes

Mammo­graphie-Screening in Westfalen-Lippe gut angenommen

Dienstag, 11. September 2012

Dortmund – 56,9 Prozent der Frauen zwischen 50 und 69 Jahren haben im vergangenen Jahr die Einladung zum Brustkrebs-Screening angenommen. 2010 waren es 54,5 Prozent und 2009 53,4 Prozent der eingeladenen Frauen. Das berichtet die Kassen­ärztliche Vereinigung (KV) des Bundeslandes zusammen mit den Krankenkassen­verbänden. „Mit Hilfe des Screenings können wir Karzinome erkennen, die kaum tastbar sind“, sagte Wolfgang Aubke für die KV. Er betonte, bei den In-situ-Karzinomen sei die Heilungschance dreimal höher als zu der Zeit vor dem Mammographie-Screening-Programm.

Das Screening selbst dauert nur wenige Minuten. Innerhalb der nächsten Tage begutachten zwei Ärzte die Aufnahmen, gegebenenfalls ziehen sie zur Klärung noch einen Spezialisten hinzu. In der Regel liegt das Ergebnis innerhalb von sieben Werktagen vor. Bei sechs Prozent der teilnehmenden Frauen ist eine erneute Untersuchung notwendig. Bei 1,5 Prozent der Frauen ist zur weiteren Klärung eine Biopsie notwendig und bei 0,76 Prozent der Frauen wird ein Karzinom festgestellt.

„Die regelmäßige Krebsvorsorgeuntersuchung bei den niedergelassenen Gynäkologen und die Teilnahme am Mammographie-Screening alle zwei Jahre sind die besten Früherkennungsmaßnahmen, die wir Frauen in der Altersgruppe zur Verfügung stellen können“, sagte Andreas Hustadt vom Verband der Ersatzkassen im Namen aller gesetzlichen Krankenkassen. © hil/aerzteblatt.de

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