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Vermischtes

Online-Umfrage: Wie gesund ist der ärztliche Klinikalltag?

Mittwoch, 12. September 2012

Hamburg – Lange Arbeitszeiten, Schwachstellen in der Arbeitsorganisation sowie schwierige Interaktionen mit Patienten sind nur einige Probleme, mit denen Klinik­ärztinnen und Klinikärzte konfrontiert sein können. Umso größere Bedeutung haben dann die Arbeitsbedingungen, um die Gesundheit der ärztlichen Belegschaft zu erhalten und zu fördern. Stichworte wie soziale Unterstützung durch Kollegen, Förderung und Weiterbildung sowie Partizipation spielen dabei eine wichtige Rolle.

Um die Wirkungen verschiedener Ressourcen und Stressoren innerhalb der ärztlichen Tätigkeit im Krankenhaus genauer zu bestimmen, wurde das Projekt StArK ins Leben gerufen. StArK ist ein Kooperationsprojekt der Universität Hamburg, der Berufsge­nossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege und dem Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf und steht für „Stressbezogene Arbeitsanalyse bei Klinikärztinnen und -ärzten“.

Hauptziel des Projektes ist die Untersuchung des Zusammenhangs zwischen förderlichen beziehungsweise hinderlichen Arbeitsbedingungen und der Gesundheit von Klinikärzten/innen. Dazu wird ein speziell für die klinikärztliche Tätigkeit entwickelter Fragebogen eingesetzt: der ISAK-K. Dieser bildet die Arbeitsbedingungen von Klinikärzten/innen spezifisch und wissenschaftlich fundiert ab. Des Weiteren werden etablierte Fragen eingesetzt um ausgewählte Aspekte des Befindens sowie arbeitsbezogene Einstellungen zu erfassen.

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Die Befragungen des Projektes StArK finden deutschlandweit und online statt. Bisher haben sich etwa 400 Ärztinnen und Ärzte beteiligt. Um die Repräsentativität der Ergebnisse zu erhöhen, werden weitere Teilnehmer/innen gesucht.

Unter folgendem Link können Ärztinnen und Ärzte an der Befragung teilnehmen und so helfen, neue Ansatzpunkte zur Verbesserung der ärztlichen Arbeitsbedingungen im Krankenhaus zu identifizieren: http://ww3.unipark.de/uc/projekt-stark/t1/

Ergebnisse dieser Befragung werden anschließend im Deutschen Ärzteblatt vorgestellt. © JF/aerzteblatt.de

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