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Ärzteschaft

Katastrophenschutz hat Nachwuchssorgen

Mittwoch, 12. September 2012

Berlin – Das Deutsche Rot Kreuz (DRK) hat davor gewarnt dass sich immer weniger Menschen im Katastrophenschutz engagieren. Im Ernstfall seien die Helfer vom Deutschen Roten Kreuz (DRK), von Feuerwehr und anderen Organisationen da, um Verletzte zu versorgen, Deiche zu bauen oder Notunterkünfte einzurichten. Aber nur vier Prozent der Bevölkerung seien im Katastrophenschutz aktiv, so die Hilfsorganisation.

„Die Tendenz ist weiter fallend“, sagte DRK-Präsident Rudolf Seiters am Rande eines Symposiums von DRK und der Universität Witten/Herdecke. Bisher seien das vor allem Männer. Deren Motivation sei häufig die vorhandene Tradition in der eigenen Familie oder im Ort.

„Diese traditionellen Bezüge werden aber heute immer schwächer“, so Seiters. Auch der Wegfall des Wehr- und Zivildienstes verstärke die Nachwuchssorgen. „Um für die Zukunft gerüstet zu sein, muss sich der Katastrophenschutz für spontanes Engagement und zusätzliche Engagiertengruppen öffnen: Frauen, Menschen mit Migrationshintergrund und Menschen im Rentenalter“, forderte der DRK-Präsident. © hil/aerzteblatt.de

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